Mario Döweling - Vogelsberg

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Pressemitteilungen vom 09.06.2017:

OVAG

Freie Demokraten: Postengeschacher bei der OVAG muss aufhören

Die Kreistagsfraktion der Freien Demokraten hat sich bei ihrer letzten Sitzung unter anderem mit der Situation der Ovag befasst. „Das Postengeschacher für die Nachfolge des Vorstandsvorsitzenden und seines Stellvertreters sollte umgehend aufhören“, so der Fraktionsvorsitzende Mario Döweling.
Es sei nur schwer erträglich, dass neben der CDU vor allem die SPD die Ovag entweder als Altersversorgungswerk für hauptamtliche Kommunalpolitiker oder gar als Erbhof ansähen, den man nach Gutdünken besetzen könne.
„Für die Führung eines kommunalen Energieversorgers ist Kompetenz im Bereich der Energiewirtschaft gefragt und nicht Mitgliedsjahre in einer Partei“, ärgert sich der Fraktionsvorsitzende. Auch der Regionalproporz, also das Schubladendenken: Wetterau, Vogelsberg oder Gießen, sei hier sicherlich der falsche Weg.
Wer auch immer diese verantwortungsvolle und gut dotierte Position besetze, müsse neben der fachlichen Kompetenz auch die Interessen des Unternehmens und damit der gesamten Region im Blick haben. „Wenn es CDU und SPD nur um die Sicherung gut dotierter Posten und einer Versorgung ihrer Parteifreunde geht, schaden sie nicht nur der Zukunft der Region, sondern auch der Akzeptanz und Glaubwürdigkeit der Kommunalpolitik insgesamt“, sagte Döweling.

Auch die nächste Kreistagssitzung war Thema der FDP-Fraktionssitzung. Hier falle immer wieder die inhaltliche Leere der großen Koalition auf, die bisher nicht mit vielen Anträgen im Kreistag aufgefallen sei.
„Offensichtlich gefallen sich die Fraktionen von CDU und SPD darin, die administrative Arbeit von Landrat und erstem Kreisbeigeordneten abzunicken, anstatt eigene Impulse zu setzen“, so Fraktionsvorsitzender Mario Döweling. Während die CDU in ihrer Oppositionszeit noch sehr aktiv gewesen sei, falle nun eine gewisse inhaltliche Leere auf.
Die Freien Demokraten haben eine Anfrage bezüglich einer Buslinie von Wartenberg nach Grebenhain im Kreistag eingebracht. „Hier erreichen uns Hinweise von Bürgern, das eine solche Verbindung Sinn machen könnte“, erläutert Mario Döweling. Neben einer besseren ÖPNV-Anbindung der östlichen Ortsteile von Herbstein könnten so auch Schüler aus dem Raum Wartenberg nach Grebenhain gelangen. Auch hier gebe es Bedarf, der im bestehenden Angebot nicht befriedigt werden könne.

Mario Döweling