Mario Döweling - Vogelsberg

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Pressemitteilungen vom 21.08.2017:

FDP zur A 49 im Kreistag aktiv

Freie Demokraten fordern Klarheit bei A 49

Die Freien Demokraten haben erneut einen Antrag zum Weiterbau der A49 auf die Tagesordnung des Kreistages gesetzt und hoffen auf Unterstützung der anderen Fraktionen. Dabei geht es vor allem darum, den Weg für ein rechtssicheres und ordnungsgemäßes Flurbereinigungsverfahren zu ebnen.

"Es kann nicht sein, wie bisher seitens des Hessischen Wirtschaftsministeriums mit diesem Sachverhalt umgegangen wird", ärgert sich der Fraktionsvorsitzende Mario Döweling. Auch die Antwort auf eine "Kleine Anfrage" der FDP-Landtagsfraktion werfe weitere Fragen auf und zeige erneut, dass Wirtschaftsminister Al-Wazir dieses Projekt offensichtlich mit allen Mitteln verzögern und verschleppen wolle.
"Deshalb muss die A 49 endlich zur Chefsache werden, notfalls auch direkt durch den Ministerpräsidenten", fordert Mario Döweling.
Aus Sicht der Freien Demokraten soll auch der Kreisausschuss auf eine Klärung des Sachverhalts hinwirken, damit ein zügiger Weiterbau der Autobahn erfolgen kann.


Ein weiterer Antrag beschäftigt sich mit der Zunahme der Waschbärpopulation im Kreisgebiet. "Immer wieder erreichen uns Beschwerden und Hilferufe aus der Bevölkerung, die unter der hohen Population zu leiden hat", erläutert der Fraktionsvorsitzende Mario Döweling.
Deshalb sei es geradezu aberwitzig, dass Hessen im letzten Jahr, durch die Hessische Jagdverordnung, eine Schonzeit für Waschbären beschlossen habe, obwohl die männlichen Tiere rein gar nichts zur Jungenaufzucht beitrügen und auch die halbwüchsigen Jungtiere in den Sommermonaten effektiv bejagt werden könnten.
"Offensichtlich ist es notwendig, dem Umweltministerium den Ernst der Lage klar zu machen, damit hier Abhilfe geschaffen wird", erläutert Döweling. Neben den Sachschäden in Landwirtschaft und Wohnhäusern würden durch den Waschbärenkot auch Parasiten wie der Waschbärspulwurm und Krankheiten wie Staupe übertragen, deshalb sei eine scharfe Bejagung auch im Sinne des Seuchenschutzes nötig, zudem gefährde der Waschbär als Nesträuber die Bemühungen bei Vogelschutzprojekten massiv. Auch der Kreis könne hier aktiv werden, indem man beispielsweise die Gebührenordnung ändere, damit eine Schusserlaubnis zum Töten von Waschbären, die in Wohngebieten gefangen wurden, nicht mehr kostenpflichtig sei.


Auch die jüngsten Ereignisse bei der Sparkasse Oberhessen treiben die Freien Demokraten um. Da zum Glück ein Großteil der durch einen Betrug veruntreuten Gelder wieder sicher gestellt werden konnte, ist nach Ansicht der FDP-Fraktion ein außerplanmäßiger Gewinn zu erwarten. Dieser könnte nach Klärung und Abschluss des Verfahrens an die Eigentümerlandkreise, also auch den Vogelsbergkreis, ausgeschüttet werden und damit erheblich zur Haushaltkonsolidierung beitragen.

Mario Döweling