Mario Döweling - Vogelsberg

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Pressemitteilungen vom 14.02.2018:

Neujahrsempfang

Freie Demokraten halten Jahresrückblick-gut besuchter Neujahrsempfang

Die Freien Demokraten Vogelsberg hatten zum Neujahrsempfang in das Gasthaus Graulich nach Rainrod geladen. Dabei konnte der Kreisvorsitzende Mario Döweling neben vielen alten und neuen FDP-Mitgliedern auch den ersten Kreisbeigeordneten und CDU-Kreisvorsitzenden Jens Mischak, SPD-Unterbezirksvorsitzenden Swen Bastian und den Kreistagsvorsitzenden Dr. Hans Heuser begrüßen, sowie die FDP-Landtagsabgeordnete Wiebke Knell (Neukirchen).

Knell berichtete von ihrer Arbeit aus dem Landtag, in den sie nach der Bundestagswahl im September 2017 eingezogen ist, nachdem die bisherige Landtagsabgeordnete Nicola Beer in den Bundestag gewählt wurde. Knell sitzt in den Ausschüssen für Wissenschaft und Kunst und im Umweltausschuss, der sich auch mit den Themen Land- und Forstwirtschaft, Jagd und dem ländlichen Raum im Allgemeinen befasst.
„Da ich aus dem ländlichen Raum komme und um die Probleme der Menschen dort weiß, möchte ich hier Akzente setzen“, so Wiebke Knell, die in ihrer Heimatstadt Neukirchen auch im Stadtparlament aktiv ist, sowie im Kreistag des Schwalm-Eder-Kreises sitzt. Leider verfolge die schwarz-grüne Landesregierung hier ausschließlich eine ideologisch motivierte Politik, so versuche man unter anderem die konventionelle Landwirtschaft schlecht zu reden, um die biologische Landwirtschaft in einem besseren Licht erscheinen zu lassen. „Dieses gegeneinander Ausspielen der Landwirte muss auhören“, sagte Knell.
Auch bei der Forstwirtschaft trieben die Grünen ihr Unwesen und die CDU schaue nur zu. So sei niemanden vernünftig zu erklären, warum der Hessische Staatswald nun nach den Kriterien des FSC-Siegels zertifiziert werden solle, was bedeute, dass es unnötige Nutzungsbeschränkungen gebe und große Flächen aus der Nutzung genommen werden sollen. Schließlich sei der Wald bereits nach dem PEFC-Siegel zertifiziert, was ebenso hohe Ansprüche an Nachhaltigkeit stelle und Hessenforst sei immer noch ein Wirtschaftsbetrieb, der keine roten Zahlen schreiben solle, die aus dem Landeshaushalt bezahlt werden müssten.
„Es wird Zeit, dem Treiben der schwarz-grünen Landesregierung ein Ende zu setzen. Dafür braucht es starke Freie Demokraten in Hessen“, so Knell mit Blick auf die Landtagswahl im Oktober.

Der Kreisvorsitzende Mario Döweling bedankte sich mit einem Präsent und rief ebenfalls dazu auf, die Landtagswahl ins Blickfeld zu nehmen.
„Unser Ziel muss es sein, im Oktober so stark zu werden, um den schwarz-grünen Spuk zu beenden“, so Döweling.
Zuvor hatte er das letzte Jahr Revue passieren lassen, dass ein sehr gutes für die Freien Demokraten gewesen sei. Man habe den Wiedereinzug in den Bundestag geschafft und das mit einem sensationellen Ergebnis. Zudem sei mit Dr. Hermann-Otto Solms wieder ein Mittelhessischer Abgeordneter der FDP in Berlin vertreten. Auch die Mitgliederzahlen gingen nach oben.
„Wir wachsen und das ist gut so“, freute sich Döweling, der auch noch einmal betonte, dass er den Abbruch der Sondierungsgespräche mit CDU und Grünen für den richtigen Weg hält.
„Für den ländlichen Raum wäre in dieser Konstellation nichts Gutes heraus gekommen und zentrale Anliegen der Freien Demokraten, wie eine Steuerreform, sollten auch nicht umgesetzt werden. Da ist es besser die Notbremse zu ziehen“, so der Kreisvorsitzende. Ob die große Koalition nun Verbesserungen bringe, wenn sie zustande komme, sei zwar zweifelhaft, aber er hoffe zumindest auf Beschleunigungen im Bereich des Infrastrukturausbaus und bei den Investitionen in Bildung.

„Letztlich darf man auch gespannt sein, ob CDU und SPD das Thema Digitalisierung und Breitbandausbau weiter verschlafen, oder ob hier Impulse kommen“, sagte Döweling. Dieses Thema werde man auch seitens der Kreistagsfraktion weiter verfolgen und habe dazu entsprechende Anfragen zur nächsten Kreistagssitzung gestellt.
Abschließend dankte Döweling allen Parteimitgliedern für ihr Engagement und rief dazu auf, weiter aktiv zu bleiben. „Denn die Demokratie lebt vom Mitmachen“, so der Kreisvorsitzende abschließend.

Mario Döweling