Mario Döweling - Vogelsberg

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Pressemitteilungen vom 13.04.2018:

Döweling ist Landtagskandidat

Freie Demokraten nominieren Mario Döweling einstimmig als Landtagskandidaten für den Wahlkreis Vogelsberg/Laubach

Die Freien Demokraten haben auf ihrer Wahlkreismitgliederversammlung, für den neu gebildeten Wahlkreis 20 Vogelsberg/Laubach, Mario Döweling als Direktkandidaten für die Landtagswahl 2018 nominiert. Döweling erhielt das „Traumergebnis“ von 100% Zustimmung der anwesenden Mitglieder.
Zuvor war der 38jährige Lehrer, der mit Frau und Kind in Ulrichstein lebt, in seiner Bewerbungsrede auf die aktuelle politische Situation in Hessen und im Wahlkreis eingegangen.

Hessen werde derzeit nur „verwaltet“ und nicht „gestaltet“, denn Ministerpräsident Volker Bouffier habe es sich in seiner Rolle als Landesvater gemütlich gemacht und habe keine Vision für die Zukunft des Bundeslandes. „Hier kann man nicht mehr vom Regieren mit ruhiger Hand sprechen, sondern mit eingeschlafener Hand“, so Mario Döweling.
Während man in der letzten Legislaturperiode noch erfolgreich mit der CDU regiert und wichtige Projekte angestoßen habe, mache diese inzwischen einen ausgelaugten Eindruck und überlasse den Grünen wichtige Politikfelder wie Bildung, Infrastruktur und ländlichen Raum, wo durch eine ideologiegeleitete Politik vieles zerstört würde, was zuvor in der schwarz-gelben Koalition aufgebaut worden sei. So würde im Bildungsbereich zwar formell an einer 105prozentigen Lehrerversorgung für die Schulen festgehalten, aber durch weitere Aufgaben, die dorthin verlagert würden und durch fehlendes Personal im Bereich der Inklusion, sei die Situation dort immer angespannter.
„Es kann nicht sein, dass Lehrkräfte mehr Zeit damit verbringen Verwaltungsarbeiten auszuführen und Förderpläne zu schreiben, als zu unterrichten und Schülerinnen und Schüler direkt zu fördern“, sagte Döweling. Das Kultusministerium ignoriere diese Probleme konsequent, ebenso wie die Überlastungs-anzeigen vieler Schulleiter und Schulleiterinnen, insbesondere an kleinen Grundschulen.

Auch im Bereich der Infrastruktur lasse die CDU den Grünen freie Hand beim „Kaputtsparen“ der Straßen und Verkehrswege. „Die Straßen im Vogelsbergkreis erinnern mancherorts an die Spätphase der DDR“, ärgert sich der Kandidat. Während der Straßenbauetat des Landes Hessen schon in der CDU-FDP-Koalition kaum ausreichend gewesen sei, habe schwarz-grün sogar noch weiter gekürzt, auch beim Breitbandausbau komme Hessen im ländlichen Raum nicht voran.

Gleiches gelte für die Politikfelder Land- und Forstwirtschaft, sowie die Jagdpolitik. „Hier sind die Grünen der Schwanz, der mit dem Hund wackelt“, so Mario Döweling. Konventionelle und Biolandwirte sollten gegeneinander ausgespielt werden, weil dies nicht in das ideologische Bild der grünen Landwirtschaftsministerin passe, zudem leiste sich Hessen eine unnötige FSC-Zertifizierung des Staatswaldes, die Kapital vernichte und zweifelhaften ökologischen Nutzen habe. „Schließlich wurde die nachhaltige Forstwirtschaft in Deutschland erfunden und wird seit gut 200 Jahren in unseren Wäldern praktiziert“, erläuterte Döweling.
Gleiches gelte für die Jagdpolitik, nachdem CDU und FDP 2011 ein modernes Jagdgesetz geschaffen hätten, das bundesweit Vorbildcharakter habe und ein Nebeneinander von Landwirtschaft, Wald und Wild vorsehe, habe dies die jetzige Regierungskoalition mit ihrer Jagdverordnung ausgehöhlt und alte Gräben aufgerissen, weshalb die Jagdverordnung zurecht von der FDP vor dem Staatsgerichtshof beklagt werde.

Zum Abschluss seiner Bewerbungsrede kündigte der Kandidat an, dafür zu kämpfen, dass der Vogelsbergkreis wieder mit Energie und starker Stimme in Wiesbaden vertreten wird, hier sei die letzten 5 Jahre trotz zweier Vertreter im Landtag nichts passiert.
Zur Ersatzkandidatin wurde Gudrun Stumpf aus Kirtorf-Wahlen gewählt. Die Landwirtin und „engagierte Landfrau“ sicherte dem Kandidaten ihre volle Unterstützung im Wahlkampf zu und erhielt ebenfalls die Zustimmung aller anwesenden Parteimitglieder.

Mario Döweling