Mario Döweling - Vogelsberg

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Pressemitteilungen vom 19.10.2018:

Minijobs

Döweling fordert Dynamisierung der Lohngrenzen bei Minijobs

Der FDP-Landtagskandidat Mario Döweling setzt sich für eine Änderung bei den Verdienstgrenzen so genannter „Minijobs“ ein. Nach den bisherigen Regelungen darf der Betrag von 450 Euro bei einer solchen Tätigkeit nicht überschritten werden, weshalb die FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag einen Gesetzentwurf zur Änderung dieser Verdienstgrenzen eingebracht hat.

Der Gesetzesentwurf sieht vor, die bisher starren Verdienstgrenzen bei geringfügiger Beschäftigung zu dynamisieren. So soll die Lohngrenze zum 1. Januar 2019 auf das 60-fache des Mindestlohns festgelegt werden. Das wären dann gut 551 Euro. Der 2015 eingeführte Mindestlohn liegt derzeit bei 8,84 Euro Brutto und steigt zum 1. Januar 2019 auf 9,19 Euro pro Stunde, sowie zum 1. Januar 2020 auf 9,35 Euro. Wegen der festen 450-Euro-Grenze bei Minijobs reduzieren sich bei jeder Mindestlohnerhöhung die Stunden, die ein Beschäftigter im Rahmen eines Minijobs maximal arbeiten darf.

Von einer Dynamisierung der Verdienstgrenzen würden Alleinerziehende, Grundsicherungs-bezieher, Studenten oder Menschen, die neben ihrem sozialversicherungspflichtigen Job etwas dazuverdienen wollen, profitieren. Branchen wie Gastronomie und Handel sind dringend auf diese Minijobs angewiesen.
Dies hätte nach Ansicht des FDP-Landtagskandidaten auch positive Auswirkungen für die Region. „Viele Menschen im Vogelsbergkreis nutzen die Möglichkeit eines Minijobs“, so Döweling. Allerdings würden diese beim Beibehalten der bisherigen Regelung entweder in die Schwarzarbeit getrieben, oder seien auf mehrere Minijobs angewiesen.
Der Landtagskandidat hat deshalb die heimischen Bundestagsabgeordneten Helge Braun und Michael Brand angeschrieben, mit der Bitte dem Gesetzentwurf der FDP zuzustimmen. Der Gesetzentwurf wird derzeit in den Ausschüssen des Deutschen Bundestags beraten und dann endgültig im Plenum abgestimmt.
„Ich hoffe die große Koalition erkennt die Notwendigkeit unseres Ansinnens und stimmt dem Gesetzentwurf der FDP zu. Die Menschen und die Wirtschaft in der Region würden davon profitieren“, erklärt Mario Döweling abschließend.

Mario Döweling